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Internet-Bewerbungen liegen im Trend.

sich sofort elektronisch per Mail auf diese Stelle zu bewerben ist praktisch und schnell. Wer eine kreative Bewerbungsform schätzt, hat mit einer Bewerbungs-Homepage eine Klaren Vorteil. Bewerbungskosten sind teuer aber Immerhin bis maximal 260 Euro pro Jahr steuert die Agentur bei. Die Kohle gibt es sogar für E-Mail-Bewerbungen. Auf einem Formular das Datum der Bewerbung und das Unternehmen eintragen. Am Ende wird pauschal abgerechnet.

Mail-Bewerbung
Die eMail-Bewerbung sollten Sie nur dann wählen, wenn ersichtlich ist, dass das Unternehmen auch eine erwartet. So ist eine eMail-Bewerbung gerade bei Unternehmen sinnvoll, die ihre Stellenanzeigen beispielsweise bei StepStone online schalten oder die eMail-Adresse des Personalverantwortlichen bei der Stellenanzeige explizit zur Online-Bewerbung mit angegeben wird.

Genau wie bei einer herkömmlichen Bewerbung gilt es, Regeln zu beachten, damit die Bewerbung an der richtigen Stelle landet und sofort einen guten Eindruck macht.

Auf jeden Fall sollte die Bewerbung an eine eMail-Adresse in einer Firma gesendet werden, die für Bewerbungen vorgesehen ist (also nicht info@firma.de oder Ähnliches). Ebenso ist es wichtig, sich auf die Stellenausschreibung zu berufen und auf die Formalitäten zu achten. Bei Anhängen sollte die Datei nicht allzu viel Speicherplatz benötigen und auch in einem gängigen Format gestaltet sein (nicht jede Firma hat immer die neuesten Programme).
Erfolgreich ist Ihre eMail-Bewerbung dann, wenn Sie die Grundregeln der Postbewerbung auch im Internet beherzigen. Sprechen Sie den Verantwortlichen stets direkt an. Kennen Sie Ihren Ansprechpartner nicht, bleibt nur der Griff zum Telefon. Dabei kann im Zweifelsfall auch gleich gefragt werden, ob eMail-Bewerbungen erwünscht sind. Serienmails sind ganz wie Serienbriefe als Bewerbung völlig ungeeignet. Formulieren Sie immer individuell. Vergessen Sie nicht, sich direkt auf das entsprechende Stellenangebot zu beziehen. Und selbstverständlich gelten auch online die üblichen Höflichkeitsformen und die deutsche Rechtschreibung.

Das Anschreiben sollte auf jeden Fall in der eMail selbst verfasst sein und nicht in einer angehängten Datei. Auch sollten Sie sich mit Formatierungen (fett, kursiv, bunte Hintergründe) zurückhalten. Schicken Sie eMails deshalb nie als HTML-Datei (Einstellung im Browser), sondern wählen Sie statt dessen in Ihrem eMail-Programm die Funktion "Nur-Text" (bzw. ASCII-Text). Nicht selten ist das eMail-Programm des Empfängers so konfiguriert, dass es Ihre Nachrichten gar nicht in dem Format lesen kann, in dem Sie es abgesendet haben. Zudem wirken poppige Farben und Formatierungen gerade bei einer eMail eher störend. Schwarz auf weiß kommt immer besser an.

Auch den Lebenslauf können Sie direkt in die eMail schreiben. Dies erspart dem Leser einen zweiten Klick auf eine angehängte Datei - und damit Zeit. Vermeiden Sie es, mit Word erzeugte .doc-Dateien anzuhängen. Am besten schicken Sie Dateien im .pdf -Format. Hier können Sie sicher sein, dass in allen Textverarbeitungsprogrammen die Formatierungen erhalten bleiben. Testen Sie, wie Ihre eMail ankommt. Richten Sie sich bei Web.de oder GMX eine zweite Adresse ein und schicken Sie die eMails einfach mal dort hin. Und vergessen Sie nicht, sich eine seriöse eMail-Adresse einzurichten. blueeyegirl@hotmail.de verrät zwar Ihre Augenfarbe, wirkt aber auf den Personalchef nicht unbedingt gewinnend.

Die Bewerbungs-Homepage
Eine eigene Bewerbungs-Homepage im Internet ist eine sinnvolle Ergänzung zur eMail-Bewerbung und zur Bewerbung über ein Online-Bewerbungs-Formular. Unter Ihrer Web-Adresse sollten Sie dann ergänzende Informationen und Dokumente zusammenstellen. Je näher ein Unternehmen am Internet ist, desto lieber wird eine Bewerbungs-Homepage gesehen. Für den künftigen Mitarbeiter eines Startups ist die Homepage eine Arbeitsprobe, mit der er zeigt, dass er sich nicht nur im Netz auskennt, sondern auch dessen Möglichkeiten zu nutzen und mit ihnen zu arbeiten weiß. Auch ein etabliertes, internetnahes Unternehmen wird die Bewerber-Webseite in der Regel zu schätzen wissen. Wer sich in traditionellen Branchen bewirbt, bietet den Firmen mit einer Bewerbungs-Webseite zumindest eine Alternative an. Immer mehr Personal- oder Fachverantwortliche sind den Umgang mit dem Netz gewöhnt - dann ist die Homepage ein Plus. Wenn nicht, ist sie kein Minus, sofern sie ordentlich gestaltet ist: ohne Urlaubsbilder, dafür mit einem guten Portraitbild, Lebenslauf, Zeugnissen und Arbeitsproben. Der Lebenslauf ist das wichtigste Bewerbungs-Element - auch auf einer Homepage. Deshalb sollten Sie etwas Zeit in Ihr Curriculum Vitae ("CV") investieren und den Lebenslauf auch zum Ausdrucken anbieten, am besten im .pdf-Format. Eine gute Bewerbungs-Homepage hat eine klare Struktur, anhand derer sich der Besucher leicht orientieren kann. Informationen und Dokumente dürfen nicht versteckt sein. Verzichten Sie zugunsten der Einfachheit zudem auf eine zu auffällige Optik und technischen Schnickschnack.


Setzen Sie aber niemals als selbstverständlich voraus, dass der Personalverantwortliche Ihre Unterlagen auch aus dem Netz laden kann. Die EDV-Abteilungen mancher Firmen haben einen Schutz eingebaut, der es den Mitarbeitern unmöglich macht, Software und Seiten aus dem Internet zu speichern. Lediglich pdf-Seiten lassen sich in der Regel problemlos anzeigen und ausdrucken.


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