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Jedes Modell, das an Aufträge kommen möchte, braucht gutes Fotomaterial und ein
Model Book / Die Sedcard
Die Modelbooks sind die sehr ausführlichern Version von einer Sed-Card (üblicher Weise erfolgt die offizielle Präsentation des Modells durch ein Modelbooks sowie mittels einer sogenannten Sedcard (in einem korrekten Englisch eigentlich: Zed Card oder Sed Card beziehungsweise auf Deutsch: Sed-Karte). Jenes Verfahren konnte sich weltweit durchgesetzten.Jetzt erwarten alle etablierten Agenturen von dir als Bewerberin die Vorlage von professionell gestalteten Fotos für ihre Modellkartei. Vor allem die renommierten Topagenturen nehmen keine Amateurbilder an. In aller Regel musst als Modell deiner Agentur eine bereits fertige Sedcard oder mindestens professionell gestaltete Bilder vorlegen. Um jenen, sehr hohen Anfangsbedingungen gerecht zu werden, musst du dich als Anfänger in der Branche und auch die Semiprofis in aller Regel selber um eine Erstellung von hochwertigen Bilder für die Sedcard oder auch das Modelbook kümmern, um jene dann den oftmals sehr kritischen Agentur-Scouts vorzeigen zu können.
Nur bei den herausragend gut aussehenden künftigen Models finanziert eine Agentur von sich heraus für einen Newcomer die Produktion von professionellen Fotos. Modelbooks enthalten im Allgemeinen die gleichen Fotos wie auch die Sed-Card. Jedoch alle in einem recht einheitlichen Format.
Hinzu kommen noch "Tear-Sheets". Dies sind Ausrisse aus verschiedenen Zeitungen mit einem gedruckten Arbeitsergebnissen. Die Tear-Sheets sollen beweisen, dass das du als Model bereits für professionelle Produktionen gebucht worden ist und dass jene Sachen auch bereits erfolgreich gedruckt worden sind. Sie gelten quasi als eine Art Diplom für dich als Modell.
ModelBooks werden meist im Format 24x32 benutzt. Oft sind es Multiringbücher die von Hansa (Press Book Prat) oder auch von Panodia mit den wechselbaren Einlegern, hergestellt werden. Die verwendeten Bilder werden zum einen als Vollformatvergrösserungen 24x30 oder auch als 18x24 Prints, aufgezogen und auf 24x30 Kartons eingelegt. Hinzu kommen noch Ausrisse aus verschiedenen Zeitungen mit den einigermassen aktuellen gedruckten Arbeiten des Models.
Wesentlich billiger geht es aber auch mit den sogenannten Zeigebüchern zum Beispiel von Durable. Sie sind mit je 10, 20 oder auch 40 Hüllen im Format DIN A4 erhältlich. Sie sind fest eingeschweisst. Jene recht kurze Anleitung ist mit Sicherheit nicht vollständig. Sie gibt aber einen guten Einblick, was du benötigst um ein Book oder eine Sed-Card herzustellen. Verlierst du hier allerdings zu schnell den Überblick, solltest du dich an einen professionellen Fotografen wenden. Er wird dir sicherlich gerne weiter helfen, ist aber nicht die günstigste Lösung.
Im Zweifelsfall befragst du am Besten die Agentur selber. Hier erfährt du, was alles benötigt wird und du kannst dich dann besser vorbereiten. In jedem Fall sollte das Modelbook den Ansprüchen der Agentur genügen und möglichst gute Fotos enthalten.
Wenn du dich durch die Qualität deiner Bilder abhebst, bist du schon ein gutes Stück weiter. Gute Tipps können dir zum Beispiel auch ehemalige Models geben. Sie waren lange genug im Geschäft um zu wissen, worauf es ankommt. Wenn du die Möglichkeit hast, dir hier Tipps einzuholen, hast du mit Sicherheit einen guten Berater an deiner Seite, der sagen kann, worauf es ankommt.
Die Recherche im Internet ist eine weitere Möglichkeit, sich einmal unverbindlich zu informieren. Hier erhältst du auch oft gute Tipps. Gänzlich unvorbereitet solltest du die Sache jedoch nicht angehen. Schließlich ist das Modelbook das Aushängeschild jedes Models.
Dein Model Book |
Die Sedcard
Die Sed-Cards, oder auch Compcards genannt, sind das wohl dein wichtigstes Werbemittel als Fotomodells zur Anpreisung deiner Tätigkeit. Der Name führt zurück auf eine britische Agentur, deren Inhaber in den 60er Jahren diese Karten erfunden hat. Die Agentur hatte als eine der 1. Filialen in Hamburg und New York.
Sed-Cards sind mittlerweile in allen Agenturen das Organisations- und Arbeitsmittel schlechthin. Eine Sed-Card hat das Format von DIN A5 oder auch dem US-Format "US-Statement/Half. Es ist sinnvoll sich diesem Format anzupassen, die Drucke sind dann billiger als bei einem anderen Format. Sed-Cards zeigen auf der Vorderseite ein einzelnes von dir Foto.
Es ist meist ein Portrait mit Augenkontakt, als Model solltest du hierfür direkt in die Kamera blicken. Sed-Cards stehen in beinahe allen Agenturen nebeneinander und untereinander.
Hier sind ganze Wände sind mit Sed-Cards gefüllt. Die Booker einer Agentur wie auch die Fotografen oder die Agenturen haben wenig Zeit zum Selektieren. Für jede Produktion herrschen besondere Vorgaben bezüglich der Haarfarbe. Die Haarfarbe sollte also gut zu erkennen sein. Nur in einigen wenigen Ausnahmefällen zeigt man besondere Körperpartien separat.
Auf das Deckblatt sollte immer ein formatfüllendes Portrait von dir. Hierzu dein Name als Modell. Eine farbige Hervorhebung lenkt vom Bild ab. Ein Deckblatt ist jener Punkt, wo es um die Buchung oder auch die Nichtbuchung von dir als Model geht. Sed-Cards sind meist einfache Karten von ungefähr 280 gr./qm, oder sie sind Klappkarten die ein oder auch zweimal ausgeklappt werden können. Je dicker eine Set-Card ist, desto teurer ist sie auch. Die Titelseite ist meist farbig gedruckt.
Aus Gründen der zu hohen Kosten ist die Innenseite beinahe immer Schwarzweiss gedruckt.
Teure Set- Cards erneuert man nicht so oft, sie sind meist veraltet. Man sollte zumindest 1000 Stück zu Beginn drucken. An die Agenturen schickt man gleich mehrere Exemplare. Bei den Fotografen genügen 2 Stück. Wenn einer Agentur die Karten ausgehen macht die meist von der letzten Fotokopien.
Die guten Karten sind UV-lackiert oder cellophaniert. Falls die Entscheidung noch offen ist dann sollte man immer die cellophanierte Karte wählen.
Auf einer Rückseite oder auch der Innenseite sind die Daten des Modells gedruckt. Hierzu gehören deine Körpergröße, deine Oberweite, deine Taille, deine Hüfte, wenn Du eine Dame bist auch die BH-Größe, deine Konfektionsgröße, deine Schuhgröße, deine Kopfweite, deine Augenfarbe, deine Haarfarbe.
Mindestens deine Haarfarbe sollte dann auch gleich bleiben. Die Angaben macht man in Deutsch als auch in Englisch. Die Schuhgrössen beziehungsweise die Konfektionen sind auch in US-Grössen anzugeben. Man lässt einen Bereich auf der Rückseite frei. Hier kann die Agentur oder auch du als Modell einen Aufkleber mit der Kontaktadresse aufkleben.
Die Rückseite und manchmal die Innenseite beinhalten weitere Fotos von dir. Sie zeigen möglichst viele Varianten. Dies kann in Abendgarderobe sein, eine sportliche Aktivitäten zeigen, Lifestyle oder Wut ausdrücken. Je mehr unterschiedliche Stimmungen von dir hier zu sehen sind, um so besser. Bei den Damen ist ein Bild in einem Badeanzug, im Bikini oder in Wäsche sicherlich nicht schlecht. Bei den Herren tut es aber auch die Calvin Klein Unterhose. EineSed-Card muss aber auch den Weg zum Kunden finden. Dies kannst du mit der Post machen, es geht aber auch persönlich. Bei vielen Agenturen und Fotografen musst du dich kurzfristig voranmelden und dann kannst du deine Karte abgeben.
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